Wer biografiert wen, wann, wo, wie, und warum?

Bestandsaufnahme eines künstlerischen Genres
Lebensgeschichtliche Kommunikation zu Lebens(ver)läufen, -lagen und/oder -themen eines Theaterensembles zu inszenieren ist eine facettenreiche Kunst.
Bezeichnet wird diese Kunst insbesondere in theaterpädagogischen Zusammenhängen als Biografisches Theater. Im Rahmen der Arbeitstagung an der Fachhochschule Dortmund soll das Genre begriffs- und sachorientiert beleuchtet werden um Forschung und Praxis anzuregen.
Als wichtige Voraussetzung wird dabei der Blickwinkel von der Biografie als Produkt hin zum Prozess des Biografierens verschoben:

Annäherungen an eine Kunst des Biografierens
Konkret werden die Prozesse des Biografierens befragt und reflektiert als:

Die Formatierung der Arbeitstagung besteht aus:
Suche nach Potenzialen, Gestaltungsmitteln und -anteilen
Auf der Arbeitstagung verschränken sich Diskurse um Chancen, Techniken und vor allem um Spieler_innen-Beteiligung in biografischen Theaterprojekten. So dient die Arbeitstagung der wechselseitigen Inspiration jenseits von vorschnellen Verkürzungen.

Übergeordnete Fragestellungen sind:
Die interaktive Tagungsdramaturgie lädt Expert_innen aus sämtlichen Disziplinen und Arbeitszusammenhängen ein, die eigene Expertise und Sichtweise als Praktiker_in oder Wissenschaftler_in einzubringen. Alle Beiträge, Diskussionen und Ergebnisse werden aufbereitet und fließen in eine Publikation ein.

Theater als Soziale Kunst (Teil 1 von 3)
Die Arbeitstagung ist der Auftakt einer Tagungstrilogie an der FH Dortmund, die von Dr. Melanie Hinz, Prof. Dr. Norma Köhler und Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheurle verantwortet wird. Biografieren ist die erste Dimensionierung eines Sozialen Theaters. Im kommenden Zugriff wird das Thema Partizipation/Teilhabe (Partizipatives Theater) akzentuiert und folgend das Thema Forschung (Forschendes Theater in sozialen Feldern).

Impressum