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Referenten_innen-Liste
(Vorträge / Arbeitsgespräche / Labor / Display)

Ellen Backes, 123Comics, Berlin

Dr. Michael Corsten ist Professor für Soziologie an der Universität Hildesheim. Er hat Soziologie in Bielefeld und Marburg studiert. 1991 promovierte er am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie der Universität Marburg zum Verhältnis von Liebes- und Subjektivitätsvorstellungen in modernen Biographien (Veröffentlichung: "Das Ich und Liebe", Opladen, Leske + Budrich). mehr
Am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung untersuchte er Bildungs- und Berufsbiographien von Menschen in personenbezogenen, sozialen und technischen Dienstleistungsberufen und hat dazu an der FU Berlin 1997 habilitiert ("Die Kultivierung beruflicher Handlungsstile, Frankfurt/M., Campus). Am Sonderforschungsbereich 580 der Universitäten Jena und Halle forschte er zwischen 2001 und 2008 über Biographien sozial engagierter Bürger in Ost und West. Hierzu ist Anfang des Jahres das Abschlusswerk des Projektteams erschienen. (Michael Beetz/Michael Corsten/Hartmut Rosa/Torsten Winkler: Was bewegt Deutschland? Weinheim: Juventa) Seit 2008 lehrt Michael Corsten an der Universität Hildesheim. Neben der Biographie- und Lebenslaufforschung interessieren ihn Fragestellungen der Soziologie des Populären, der Kultur- und Wissenssoziologie, der Habitusbildung im Sozialisationsprozess und der Generationsforschung. Derzeit arbeitet er an einem Buch zur Generationsgeschichte des 20. Jahrhunderts. weniger


Canip Gündogdu, Diplompädagoge, Theaterpädagoge, Bielefeld, hat Wurzeln in der Türkei und ist in Catrop-Rauxel aufgewachsen. Seit 14 Jahren lebt er in Bielefeld, wo er Erziehungswissenschaften studierte. Zudem ist er Theaterpädagoge (LAG Spiel & Theater NRW e.V.) und Klinik-Clown. Er leitet interkulturelle Theaterprojekte, regionale und internationale Jugendbegegnungen, Clownerie- und Theaterworkshops mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Ute Handwerg, M.A. Germanistik; Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel & Theater; Arbeitsschwerpunkte in der kulturellen Bildung: Interkulturelle Bildung/Migration, Internationale Kooperation, Kultur und Entwicklung mit Veröffentlichungen, Lehraufträgen und Tätigkeiten als Dozentin.

Gudrun Herrbold lebt als Theaterregisseurin und Dozentin für Theaterpädagogik und Performance in Berlin. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politologie in Köln, Schauspiel in Berlin und New York und absolviert den Masterstudiengang Art in Kontext an der UDK Berlin. 2003/ 04 war sie Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, aktuell ist sie Stipendiatin des Aufstiegsstipendiums des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Mentorin-Programms der UDK Berlin. mehr
2007 bis 2010 war sie Professorin für Darstellendes Spiel an der HbK Braunschweig, seitdem lehrt sie an der UDK Berlin, FH Potsdam und am SPI Berlin. Seit 1998 verwirklicht sie biografisch-dokumentarische Theaterprojekte mit inhaftierten Frauen, Boxerinnen, alten Artistinnen, jungen Standardtanzschülern oder jungen Fußballern etc. weniger

Melanie Hinz (*1980) hat Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim studiert. Von 2006-2013 hat sie „Theaterwissenschaft und Geschlechterforschung“ in Theorie und Praxis am Hildesheimer Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur gelehrt und über „Das Theater der Prostitution“ (transcript 2014) promoviert. Seit WS 2013/14 vertritt sie an der FH Dortmund die Professur „Ästhetische Bildung in den szenischen Künsten“. mehr
Sie ist Gründungsmitglied des Performance-Kollektivs „Fräulein Wunder AG“ und arbeitet als Performerin und Regisseurin, u.a. an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind: Theorie, Geschichte und Praxis der performativen Künste, Theater aus Perspektive der Genderforschung, Inszenierungen von Sexualität und Prostitution, Proben-, Regie- und Produktionsprozesse mit nicht-professionellen Darsteller_innen und forschendes Theater in sozialen Feldern. Veröffentlichungen zum Tagungs-Thema:
Melanie Hinz: „Regieführen an der Dresdner Bürgerbühne“, in: Korrespondenzen. Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 62/2013, S. 25-28./ Melanie Hinz: „Situative Regie. Am Beispiel von FKK. Eine Frauenkörperkomödie und Cash. Das Geldstück“, in: Hajo Kurzenberger/Miriam Tscholl (Hg.): Die Bürgerbühne. Das Dresdner Modell. Berlin: Alexander Verlag 2014, S. 99-111./ Melanie Hinz: „Der nicht-professionelle Darsteller als Dokument? Zur Beglaubigung sozialer Wirklichkeit im Gegenwartstheater“, veröffentlicht unter: „Den ikke-professionelle skuespiller som dokument? Om bekraeftelse af sozial virkelighted i samtidstreatret“, in: Peripeti. Tidsskrift for dramaturgiske studier. Dokumentarisme. 21-2014, p. 49-62. weniger

Prof. Dr. Norma Köhler (*1974), ist seit 2009 an der Fachhochschule Dortmund am FB Angewandte Sozialwissenschaften für den Bereich Theaterpädagogik zuständig, zunächst als Vertretungsprofessorin und seit 2010 als Professorin mit Leitung des zertifizierten Profilstudiums Theaterpädagogik (derzeit Umwidmung in den Titel „Theater als Soziale Kunst“). mehr
Zuvor war sie von bis 2002-2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg in den Bereichen Theaterpädagogik/Darstellendes Spiel und im Masterstudiengang Performance Studies. Von 2000 - 2002 leitete sie den Jugendkulturbereich der Werkstadt Witten. (1997- 2001) Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis an der Universität Hildesheim und Theatre in Education in Utrecht (NL).
Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift für Theaterpädagogik und Mitglied im Vorstand der BAG Spiel und Theater. Veröffentlichungen zum Thema der Tagung: Mongrafie: Biografische Theaterarbeit zwischen kollektiver und individueller Darstellung (2009), Aufsätze u.a.: Biografisch-praktisch-gut ?!?; Biografisches Theater, Neugier-Ich. weniger

Prof. Dr. Hajo Kurzenberger (em.), *1944 in Bruchsal. Literatur- und Theaterwissenschaftler, Dramaturg und Regisseur. 1964 - 73 Studium der Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften an der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin. 1974 - 1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter für deutsche Literaturwissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Trier. mehr
1981 - 2009 Professor für Theorie und Praxis des Theaters in den kulturwissenschaftlichen Studiengängen der Universität Hildesheim. Davor und dazwischen Dramaturg und Regisseur an den Stadt- und Staatstheatern in Mannheim, Heidelberg, Basel, Berlin, Zürich, Hamburg, Hildesheim, Wien, St. Gallen, Liechtenstein und Dresden. Publikationen zu Horváths Volksstücken, zu Formen des Gegenwartstheaters, zur Authentizität als Darstellung und zur Theaterpädagogik. Veröffentlichungen der letzten Jahre als Autor und (Mit)Herausgeber: „Der kollektive Prozess des Theaters“ (2009), „Jossi Wieler. Theater“ (2011), „Wirkungsmaschine Schauspieler“ (2011), „Die Bürgerbühne. Das Dresdner Modell“ (2014) weniger

Fabian Link Fabian Link, Dipl.-Pädagoge, Theaterpädagoge, Mediator, Schauspieler. Fabian Link ist selbstständiger Künstler und u.a. Mitglied im Pulcinella Figurentheater. In den letzten Jahren hat er hauptsächlich Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen realisiert. Thematisch ging und geht es dabei stets um die Lebenswelt und -realität der ProjektteilnehmerInnen. Das, was die TeilnehmerInnen bewegt, bildet meist die Grundlage der Zusammenarbeit und den Inhalt der Präsentationen. mehr
Prof. Frank Matzke, Diplom-Kulturwissenschaftler, Theaterpädagoge, Regisseur, Professor für performative Darstellungsformen an der Frankfurt University of Applied Sciences, Forschungsinteressen: Performativität und Theater, Interkulturelles Theater, Expertentheater, Theater als Ästhetische Bildung, Partizipatorische Künste. Aktuelle Veröffentlichungen in: mehr
Matzke, Frank: Best Song of My Life - ein performativ-biografisches Forschungsprojekt zur Annäherung an theatrale Bildungsprozesse. In: Fink, Tobias/Reinwand, Isabelle et al (Hg.): Die Kunst, über Kulturelle Bildung zu forschen. Theorie- und Forschungsansätze. Kopaed. München 2012.
Matzke, Frank: Performative Künste als Zugänge zu sozialen Wirklichkeiten - 2267 Schritte durch das Frankfurter Bahnhofsviertel - eine multimediale soziale Stadtführung. In: Köttig, Michaela et al (Hg.): Soziale Wirklichkeiten in der Sozialen Arbeit: Wahrnehmen - analysieren - intervenieren. Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit. Bd. 9. Budrich. 2013.
Matzke, Frank: At Hope 41. Live Art als deutsch-indische Dienstleistungsperformance. Korrespondenzen. Zeitschrift für Theaterpädagogik. Heft 65. 2014.
Matzke, Frank: Interview in: Schneider, Wolfgang/Speckmann Julia (Hg:): Traumberuf Theatermachen. Hildesheimer Wege zur Bühne. Theater der Zeit. Voraussichtliches Erscheinen im Dezember 2014.
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Jonas Möhring, 123Comics, Berlin

Erika Römer, Dortmund. Jg. 1954, freiberufliche Theatermacherin und Regisseurin. Theaterpädagogin (BuT) und Pädagogin (2. Staatsexamen, Sek. II berufsbildende Schulen). - Seit Mitte der 80er Jahre Biografiearbeit in unterschiedlichen Kontexten (z.B. Oral history-Erzählkreis im Rahmen eines gemeinwesenorientierten Modellprojektes zum demographischen Wandel im Ruhrgebiet (1987-89); Leitung eines Referates Fort- u. Weiterbildung Zukunftsorientierter Altenarbeit 1990-95). mehr
Ab 1996 vor allem als Entwicklung theaterpädagogischer Produktionen mit Menschen jeden Alters als biografische, interkulturelle und/oder community-based Projekte im Netzwerk verschiedener Künste und Institutionen (z.B. Migranten- u. Seniorenselbstorganisationen, Schulen etc.). Besonderes Interesse gilt einem Theater der Perspektivvielfalt als transkulturellem DialogForum zwischen Kulturen und Generationen in der Lebenswelt der Akteure im urbanen Raum.
2003 Mitarbeiterin im Forschungsprojekt: Recherche Dramatherapeutische Arbeit in Deutschland (Prof. Dr. Lilli Neumann, FH Dortmund). 2005-06 Entwicklung und Erprobung szenischer Module im EU-Projekt: "Combining Forces against Trafficking“.
Mehrjährige Lehrtätigkeit der Theaterpädagogik, u.a. an der FH Dortmund im Bereich der Angewandten Sozialwissenschaften (2012-13 als Vertretungsprofessorin). weniger

Prof. Dr. Christoph Scheurle ist Professor für Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kunst und Teilhabe an der FH Dortmund und arbeitet als freier Dramaturg und Schauspieler (u.a. 3%XTRA!, Rimini-Protokoll, HAU, Stadttheater Hildesheim, Junges Theater Bremen, Theater Freiburg). Von 1996 bis 2001 Studium der Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Literatur/Theater/Medien in Hildesheim sowie Creative and Performing Arts an der York St. Johns University. Er war von 2003 bis 2006 Promotionsstipendiat am Institut für Medien und Theater in Hildesheim und von 2009 bis 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am selben Institut.

Daniel Scholz (*1980), aufgewachsen im rheinischen Grevenbroich, lebt nach anstrengendem Herumbiografieren in Gießen, Köln, Münster und Berlin endlich in Bielefeld. Er ist Theaterpädagoge (LAG Spiel&Theater NRW), Klinikclown (Dr. Clown e.V.) und Schauspieler. Außerdem Gründer und Leiter des Jugendclubs „Theater im Park“ in Bad Oeynhausen; Referent für die LAG Arbeit Bildung Kultur; er arbeitet seit Jahren im Kontext internationaler Austauschprojekte (Goethe-Institute Ankara, Belgrad; DFJW) und führt u.a. regelmäßig Theaterprojekte mit schulischen Austauschgruppen (Nancy, Barcelona) durch.

Isabel Schwenk, Kulturwissenschaftlerin / Theaterpädagogin / Performerin. Von 2009 bis 2013 studierte sie Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim. Ihre Bachelorarbeit schrieb sie über die szenische Arbeit mit dokumentarischen Materialien in Stückentwicklungsprozessen. Seit 2013 studiert sie dort den Master Inszenierung der Künste und Medien. Ihr Forschungsinteresse gilt Formen der szenischen Selbstdarstellung und Inszenierungen von Weiblichkeit. Von 2011 bis 2014 war sie Künstlerische Leitung der Laientheatergruppe Türkisch-Deutsches Theater und realisierte mit der Gruppe insgesamt drei Produktionen. mehr
Für „Das Grundgesetz sehr sehr frei nach…“ gab es 2012 die amarena-Innovationsförderung vom Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT). Außerdem gibt sie theaterpraktische Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (u.a. seit 2013 bei der theaterfabrik der Landesbühne Nord, Wilhelmshaven). Als Performerin des Duos Christians Schwenk (Marja Christians und Isabel Schwenk) und der Tanz-Theater-Performance „Salome“ (2012), war sie zu diversen Theaterfestivals u.a. nach Salzburg, Zürich und Barcelona eingeladen. 2013 und 2014 Residenz-Aufenthalt in Barcelona. Die Nachfolgeproduktion „J.U.D.I.T.H.“ wird im Dezember 2014 Premiere haben. weniger

Prof. Dr. Hanne Seitz, Dipl. Päd., Promotion in Kunstpädagogik; langjährige freiberufliche Tätigkeit im künstlerischen Bereich (Tanz, Theater, Performance) und in der Aus- und Weiterbildung; Mitarbeiterin am Institut für Kunstpädagogik der Universität Frankfurt a. M.; seit 1994 Professorin an der FH Potsdam im Lehrgebiet Theorie und Praxis ästhetischer Bildung. Forschungsschwerpunkte: Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, Site-specific Art and Performance, Kulturwissenschaften, Pädagogische Anthropologie, Social Impact of the Arts, Performative Research. mehr
Zahlreiche Publikationen, zuletzt: Zuschauer bleiben, Publikum werden, Performer sein. Modi der Partizipation. In: Ute Pinkert (Hg.): Theater Pädagogik am Theater. Kontexte und Konzepte von Theatervermittlung. Schibri: Milow/Strasburg/Berlin 2014. S. 79-89. weniger

Dr. phil. Wolfgang Sting, Erziehungs- und Theaterwissenschaftler, Professor für Theaterpädagogik an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Leiter des Masterstudiengangs Performance Studies. Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Praxis der Theaterpädagogik, Theater und Schule, Kinder- und Jugendtheater, Interkulturelles Theater und Kulturelle Bildung.

Dr. phil. Nina Tecklenburg ist Theaterwissenschaftlerin und Theaterschaffende. Als Performerin, Ko-Regisseurin und Dramaturgin hat sie seit 2002 zahlreiche Projekte realisiert u. a. mit Interrobang, She She Pop, Gob Squad, Baktruppen und Rabih Mroué.
 Sie ist Gründungsmitglied der Gruppe Interrobang (mit Till Müller-Klug), die gemeinsam mit den Sophiensaelen 2012-2014 die Förderung „Doppelpass” der Kulturstiftung des Bundes erhielt. mehr
Als Theaterwissenschaftlerin arbeitete sie im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ an der Freien Universität Berlin, lehrte u. a. in Hildesheim am Institut für Medien, Theater und populäre Kultur und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze (u. a. in The Drama Review, Theatre Research International, Performance Research). Sie interessiert sich insbesondere für Theaterpraxis als Forschung und für neue Erzählformen im Theater. Ihr Buch “Performing Stories. Erzählen in Theater und Performance” ist bei transcript erschienen.
www.interrobang-performance.com
www.transcript-verlag.de

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Michael Zimmermann M. A. Germanistik, Bielefeld, 1. Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater e. V., Bildungsreferent LAG Spiel und Theater NRW e. V., Lehrbeauftragter Darstellendes Spiel und Theater, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Uni Bielefeld.

Weitere Referent_innen sind angefragt und werden ergänzend gelistet.

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